Kirchen

Zeugen der Geschichte

Die Kirchen der Lutherstadt Eisleben erzählen eindrucksvolle Geschichten: In St. Petri-Pauli wurde Luther getauft – heute mit modernem Ganzkörpertaufbecken. In St. Andreas predigte er 1546 zum letzten Mal; die Originalkanzel ist bis heute erhalten. St. Annen Kirche mit dem ehemaligen Augustiner-Eremitenkloster zeigt Steinbilderbibel und Mönchszellen aus dem 16. Jahrhundert. Die St. Nicolai Kirche beherbergt ein Kolumbarium, während die Gertrudkirchen alt & neu Tradition und moderne Gemeindearbeit vereinen.

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St. Petri-Pauli Kirche

Zentrum Taufe

Martin Luther wurde am 11. November 1483 in der St.-Petri-Pauli-Kirche getauft. Heute vereint die Kirche historische Bedeutung und moderne Glaubenspraxis und lädt Besucher zu einem besonderen spirituellen Erlebnis ein.

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St. Andreas Kirche

Kunst, Reformation und geistliches Zentrum

Die markante St. Andreaskirche mit ihren drei Türmen prägt die Altstadt von Eisleben. Martin Luther hielt hier 1546 seine letzten vier Predigten und wurde nach seinem Tod aufgebahrt. Grabmäler der Mansfelder Grafen in den Seitenchören zeugen von der reichen Geschichte des Hauses.

St. Annen Kirche

St. Annen Kirche/Augustiner-Eremiten Kloster

Steinbilderbibel und Mönchszellen aus dem 16. Jhd.

Die traditionsreiche Bergmannskirche in der Eisleber Neustadt beeindruckt mit einer kunstvollen Steinbilderbibel und einer farbenprächtigen Renaissance-Kassettendecke. Direkt angrenzend lädt das ehemalige Augustiner-Eremitenkloster dazu ein, originale Mönchszellen aus dem 16. Jhd. zu entdecken.

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St. Nicolai Kirche

Einzigartiges Kolumbarium

Die spätgotische Stadtkirche prägt mit ihrer schlanken Turmspitze das Stadtbild. Nach Sanierungen ist sie seit 2022 Heimat des ersten Kolumbariums in Sachsen-Anhalt, das historische Architektur mit moderner Bestattungskultur verbindet.

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St. Gertrud Kirche (alt)

Muskelkirche

Die 1864/65 im neugotischen Stil erbaute erste katholische Kirche der Stadt wird heute nach wechselvoller Nutzung als Sportstätte, Kino und Veranstaltungsort vom Förderverein revitalisiert und lädt als Ort für Kultur, Begegnung und Veranstaltungen zu einem Besuch ein.

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St. Gertrud Kirche (neu)

Kunst und Musik

Die 1916 erbaute neugotische Kirche auf dem Gelände des ehemaligen Klosters Helfta prägt mit ihrem 63 Meter hohen Turm das Stadtbild. Im Inneren beeindrucken farbige Chorfenster, Kunstwerke von Robert Propf und eine historische Orgel von 1864.

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